Im Fokus:
Die Grenzwertausschöpfung für Mobilfunk-Strahlung nimmt bedrohliche Formen an!

Bisher verwiesen die Befürworter der "mobilen Kommunikation" in Streitgesprächen über mögliche Gesundheitsschäden immer darauf, dass im Normalfall nur ein ganz geringer Bruchteil (0,001% bis max. 1%) der gesetzlich erlaubten hochfrequenten Strahlungsleistung im Körper der Menschen ankommt. Mit der neuen Technologie (LTE = long term evolution)und dem Ziel jede Person ans mobile Internet anzuschliessen, ist dies endgültig vorbei. Lesen Sie bitte weiter:


Hinweis: die roten Flächen im Körper erleiden die höchste Belastung. Wie weit diese dem Grenzwert nahekommen bzw. überschreiten, ist von vielen Faktoren abhängig, die in der u.a. Studie beschrieben werden.

Wenn man über Mobilfunk spricht, so denkt jeder sofort und leider nur ganz eng an Sendemasten und Handys. Verdrängt bzw. übersehen wird dabei, dass inzwischen eine Ausweitung der drahtlosen Kommunikation auf einen ganzen „Zoo“ von digitalen Kommunikationsgeräten geschehen ist bzw. noch anhält. Die Wichtigsten: Smartphone, die „Schnurlosen“ (DECT), das WLAN, Bluetooth, Babyphone, WiFi; TETRA, DVB-T und Handy-TV.

Und es deuten sich schon wieder neue Dienste an: Marktforschungsunternehmen haben prognostiziert, dass 2014 die Mehrzahl der deutschen Bürger (auch unsere lieben Kleinen) dann ständig mobil am Internet (via LTE) hängen wird. Also 24 Std./Tg. - teilweise körperberührend, mindest aber körpernah - auf „Du und Du“ mit einem starken Sender!
Dabei braucht kein Hersteller sich über Grenzwerte Gedanken zu machen; die 26. BImSchV schützt ihn durch die Höhe der deutschen Grenzwerte sicher gegen evtl. Regressansprüche von Geschädigten (derzeitige Grenzwertausschöpfung ist laut TüV-Messungen (in 2008) selten über 4%) So abgesichert bläst BITCOM, der Branchenverband der Digitalen Informationsindustrie, mit LTE (Long Term Evolution) zum Angriff auf das heutige Telefonfestnetz.
Auszug aus einer Studie (2009) der UNI Wuppertal, Prof. Dr.-Ing. V. Hansen:
Abschlussbericht im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz, 38201 Salzgitter,
Zitat aus Seite 3, Abstract: „... Die Demonstration des Verfahrens wird im Abschlussbericht an einem indoor- und einem outdoor-Szenario mit 6 bzw. 7 HF-Quellen unter Annahme der höchsten in der Praxis denkbaren Sendeleistungen vorgenommen. Wie erwartet, stellt sich heraus, dass die sehr dicht am Körper arbeitenden Endgeräte (Handy, Laptop (GPRS)) die höchsten Teilkörper-SAR-Werte in den Gliedmaßen (Hand, die das Handy hält, bzw. Oberschenkel) hervorrufen, sodass die ICNIRP-Basisgrenzwerte teilweise zu einem erheblichen Teil ausgeschöpft werden (38% bis 97,5%). ... Zitatende.

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