Optimiert im Sinne der geforderten Mobilität heißt:

• • Einerseits sind zum Informationstransport Luftstrecken zwischen BS und Mobilteil erforderlich, um die mobile Kommunikation durchgängig zu gewährleisten. Diese Luftstrecken sind zu minimieren, denn nur hier werden gesundheitsgefährdende Elektromagnetischen Felder (EMF)benötigt.
• • Andererseits wird jeder Anteil der Gesamtstrecke, der keinen Beitrag zur Mobilität leisten muss, Draht- bzw. Glasfaser- gebunden und damit EMF-frei ausgelegt. Diese Transportstrecken sind zu maximieren!





Strikte Trennung: es gibt räumlich keine Gemeinsamkeiten.

• • Indoor-Kommunikation ist im Aussenbereich nur ganz abgeschwächt wahrzunehmen bzw. stört dort nicht.
• • Outdoor-Kommunikation ist im Innern von Häusern, unterirdischen Bereichen (z.B.: U-Bahn, Tiefgaragen usw.) oder Mobilen Zellen (z.B.: Kfz oder Eisenbahn) nur ganz abgeschwächt wahrzunehmen bzw. stört dort nicht
.

Diese Trennung hat zwei Effekte:
a. Man muss nicht mehr (wie heute noch) Hindernisse (Wände, Decken, Bleche, Erdreich usw.) mit sehr viel Sendeleistung überwinden.

b. Die Anzahl der entstehenden Indoor-Zellen ( Femto-Zelle genannt) wird riesig und deren Größe winzig (jede hat nur Raumgröße). Um den gewünschten Effekt technisch und kommerziell voll nutzen zu können, darf keine Indoor-Zelle ihre Nachbarzellen oder Outdoor-Zellen stören. Dies geschieht, indem durch entsprechende Regelungen die Sendeleistung (und damit die Immission) der Indoor-Basisstation und des Mobilteils automatisch minimiert wird.

Gelöste Probleme:
• • Es gibt Anwendungsfälle (z.B.: ländliche Gegend, die heute noch nicht über leistungsfähige Breitband-Infrastruktur (Kupfer- oder Glasfaser verfügt. Hier wird die gesamte Transportstrecke zwischen Basisstation und Mobilteil aufgeteilt in 3 Streckenabschnitte:
1. eine Outdoor-Luftstrecke von der BS bis an größere Hindernisse (Wände, Dächer usw.)
2. eine leitungsgebundene Strecke unter Nutzung einer "Relaisstation", die das Hindernis durchdringt bis zur Indoor-Basisstation (Femtozelle-BS)
3. Von dieser Indoor-BS bis zum Mobilteil werden die letzten Meter wieder als Luftstrecke überbrückt, um die gewünschte freie Beweglichkeit zu gewährleisten.
Diese Femto-Zelle beschränkt sich genau auf einen Raum. Sie muss regelbar sein, damit ihre Sendeleistung an die sichere Versorgung des jeweiligen Raumes angepaßt und dadurch nicht darüber hinaus genutzt werden kann.
Vorteile der Trennung:
• • Diese kleinen Teilstrecken können mit mehreren Zehnerpotenzen weniger Strahlungsenergie betrieben werden.
• • dieses Prinzip läßt sich weltweit generell anwenden.
• • Wo weniger Strahlungsleistung auf Lebewesen trifft, werden weniger Strahlenschädigungen auftreten.
• • Wer von den EMF verschont bleiben will (z.B. die Elektrohypersensiblen (EHS)) wird dies innerhalb seiner "vier Wände" ganz automatisch, weil die größeren Leistungen der BS nur sehr stark abgeschwächt durch Wände und Dächer dringen und die Femto-Zellen nur wenig Energie abstrahlen müssen, um jeweils einen Raum gut auszuleuchten.



umfassende und einheitliche Transport-Infrastruktur bedeutet:


1.Die vielen Marktakteure (Privatunternehmen) dürfen nicht mehr für ihre heutigen und zukünftigen Diensten (z.B.: mobiles Internet, Cloud Computing, RFID, DVB-T, DAB+, smart Metering, smart House-Technic, smart Kitchen, Tablet-PC, smart Home Entertainment, smart Hospital, Car-Contrl &-Tracking usw.)
die derzeit noch konkurrierenden / parallelen Netze , mit je einer Luftstrecke bis zum jeweiligen Mobilen Endgerät, nutzen.
Hier muß marktwirtschaftlicher Wettbewerb enden und alles muß zu einem gemeinsam genutzten leistungsfähigen Netz (wie bei Strom, Gas, Wasser, Schiene) auf kommunaler Ebene zusammengeführt werden.

2. Über diese dann einheitliche Netz-Infrastruktur würden alle auf dem Markt befindlichen und zukünftigen Dienste transportiert, welche bisher über die unterschiedlichsten Netzwerke wie: WIFi, WiMAX, TETRA BOS, (GSM, UMTS, LTE) x 4 Anbieter, BlueTooth, Freifunk, ISM usw. angeboten werden.
Dieser heutige Wildwuchs an Transportmedien ist unüberschaubar und führt zu Strahlenbelastungen, die durchaus den gesetzlichen Grenzwert der 26. BImSchV übersteigen können. Dies ist mit einem verantwortbaren Messaufwand gar nicht flächendeckend feststellbar und demnach auch zukünftig nicht verhinderbar.

Vorteile:
Diese Infrastruktur reduziert die Grundlast der EMF sofort auf ca. 25%, verringert die notwendigen Investitionen und auch den Energieverbrauch in der gleichen Größenordnung.



Ein leistungs- und zukunftsfähiges Kommunikationssystem muss in der Lage sein,
• • auch über die heute bereits von einigen Anwendungen ((z.B. high definition TV) benötigten ca. 30-50 MB/s hinaus parallel weitere größere Datenmengen transportieren zu können.
• • sowohl im Outdoor- wie auch im Indoorbereich neue Zellen einfach zu erstellen. Beide Bereiche sind so zu konstruieren, dass in ihnen eine Vielzahl von räumlichen Unterteilungen bedarfsabhängig sehr flexibel und schnell herstellbar ist. Nur dadurch sind die heute sichtbaren Anforderungen an hohe Transferdatenvolumen, Kanalkapazitäten bei gleichzeitiger drastischer Absenkung der erforderlichen Sendeleistungen um mehrere Zehnerpotenzen erfüllbar [8]. Der Vorsorgewert von 10µW/qm (peak) als Immission im Indoor-Bereich ist erreichbar. Dies kann keines der heutigen Netzwerke flächendeckend.
Auch die Betreiber, die LTE nutzen, werden sich weiterhin nach neuen Kanalkapazitäten umschauen oder regide Kanal-Speedbremsen einbauen müssen, um diesem Anspruch in ländlichen Gebieten gerecht zu werden. Genaueres finden Sie bei Heise Online. Aber auch dann ist durch die heutigen Zellgrößen zu erwarten, dass der Vertragspassus: "...bis zu 50Mb/s..." die Betreiber vor falschen Versprechen schützt, weil ihre wirkliche Grenze mit 3Mb/s als Breitband liegen wird.
Zitat des Handy-Produzenten Sony-Ericcson:„...ohne radikale Änderungen wird das Handynetz bis 2013 zusammenbrechen. Mini-Sender im Haus sollen das verhindern. Auch der Mensch könnte als Funkmast herhalten...“

(Quelle: Welt-Online vom 13. Februar 2011)

Vorteile der MK 2.0:
• Durch die konstruktionsimmanente sehr geringe Zellengröße läßt sich bei der MK2.0 ein Kanalkapazitätsengpass ausschließen. Vor allen auch deshalb, weil die größten Datenflüsse im Indoorbereich auftreten, wo es sich um Zellengrößen von nur einigen qm handelt.
• Da es sich hier um die Transportmedien bestehende Kupferleitungen oder Glasfaser handelt, sind den Transfernleistungen kaum Grenzen gesetzt.





Gemeint ist die elektrischen Leistung, die zum Betrieb einer Basisstation oder eines großen Fernsehturmes erforderlich ist. Leider ist auf dem Markt bisher keine Studie oder Diplomarbeit zu finden, die eine exakte Berechnung der Einsparungen an elektrischer Energie durch den Umbau bietet. Wenn man sich aber vorstellt, welche Leistungsaufnahme allein durch die Sendeanlagen für DVB-T und DAB+ (Sendeleistungen mit ca. 100 KW/Kanal bei durchschnittlich 30 Kanälen!) vorliegt und dazu die mehr 100.000 Basisstationen des Mobilfunks addiert, so wird vermutlich ein Kraftwerk in Deutschland nur für unsere Kommunikationenwünsche arbeiten.
Dem gegenüber sollten sich durch ein flächendeckendes Netz von Glasfaserleitungen an deren Endpunkten kleine Endgeräte zur Versorgung je einer Femto-Zelle hängen, eine erhebliche Energieeinsparung ergeben. (Hier sind Klimaschützer unterstützend gefragt.)

Vorteile der MK 2.0:
• Bedingt durch die sehr geringe Zellengröße findet jede Kommunikation auf niedrigstem Sendeleistungsniveau statt. Alle heutigen Smartphone-Nutzer werden erstaunt sein, um wieviel sie ihre Mobilteile länger ohne Nachladen nutzen können. Auch dies bedeutet Energieeinsparung!



Überall vorhanden heißt: dort, wo Menschen dauerhaft wohnen und bisher per Festnetz kommuniziert haben, besteht schon die Basis für die MK2.0. Drei Fälle sind hier besondern zu erwähnen:
• abgelegene Kommunen ("Oasen") werden heute von den bestehenden Kabel oder Richtfunkstrecken der Telekom erreicht.
• für Häuser in tiefen Tälern
• vereinzelt liegende Häuser
in denen sich die Mobilfunkbetreiber aus Kostengründen bisher zurückhielten und nur per LTE-Staatsvertrag zur vorrangigen Bedienung dieser (ländlichen) Gebiete verpflichtet werden konnten. (Ein hinter den Kulissen praktizierte Vereinbarung weicht der Vertrag wieder auf, in dem nur die Summe aller Angebote (DSL/Festnetz = Telekom, Mobilfunkbetreiber, Kabelanbieter) eine 90%ige Abdeckung der ländlichen Bevölkerung erreichen muss.) Dieses bereits überall vorhandene Festnetz (Kupfer + Glasfaser) der Telekom ist natürlich integraler Bestandteil der MK 2.0-Netzstruktur.

Setzen Sie sich überall dafür ein, dass das heutige Festnetz erhalten bleibt und ausgebaut wird. Es ist die Basis einer kostengünstigen Trennung von Indoor und Outdoor!


Sicherheit als Oberbegriff hat im vorliegenden Problemkreis drei Ausprägungen.
1. Ausfallsicherheit
Wer möchte bestreiten, dass ein - im Schutzrohr in der Erde verlegtes - Glasfaser- oder Kupferkabel bedeutend seltener einen Ausfall haben wird, als eine bis zu 10 km lange Luftstrecke, die zusätzlich zu dem, was auch einem Erdkabel passieren kann, noch massiv athmoshärischen Einflüssen ausgesetzt ist.
2. Abhörsicherheit
• • Jede Art von Nutzdaten (Sprache, Videos, Daten) kann in einer Luftstrecke abgehört und entschlüsselt werden, ohne dass dies von den Kommunikationsteilnehmern bemerkt werden kann. Bei kabelgebundener Kommunikation ist ein Eingriff bedeutend schwieriger bzw. durch Überwachungsmaßnahmen gar nicht unbemerkt machbar (Ausnahmen sind gesetzlich geregelt).
• • Eine weitere Facette ist bei den heutigen drahtlosen Accesspoints /WLAN-Routern, dass einer Zugangssicherung (PWD und Verschlüsselung) bedarf, um eine ungewollte kostenlose Mitbenutzung zu unterbinden. (Vielleicht stört Sie das nicht, aber zumindest dürfen Sie sich nicht wundern, dass Ihre Surfgeschwindigkeit drastische sinken kann).
3. Störungssicherheit
Hier sei nur ein Aspekt herausgegriffen, der aber gerade im Hinblick auf eine hochwertige MultiMedia-Versorgung (HDTV z.B.) enorme Wichtigkeit hat. In welcher Konstellation auch immer, wenn sehr große Sendeenergien benötigt oder erzeugt werden, weil wieder mal das billigste Mobilteil eingesetzt wird:
• • wg. großer Luftstrecke oder
• • nur zwischen benachbarten Endgeräten (z.B.: Smartphone und TV)
so ist zukünftig mit etlichen Störfällen zu rechnen. D.h. die MM-Geräte (vornehmlich TV) können kurzfristig grobpixeling werden, verrauschten Ton bringen oder ganz ausfallen durch Ihr oder in der Nachbarwohnung anspringendes Handy. Da dies im Normalfall nur kurzzeitig passiert, haben Sie kaum eine Chance, diesen Störer zu finden. Somit bleibt Ihnen das zweifelhafte Vergnügen sehr lange erhalten. (Z.Z. können diese Ärgernisse von den Providern noch locker als sehr selten oder nicht amtlich feststellbar "wegdiskutiert" werden, weil dieser Fakt tatsächlich heute noch relativ selten auftritt. Grund: die Gerätedichte (an smart home entertainment) bzw. die Nutzermasse fehlt noch.)
Tip: Fragen Sie den Verkäufer Ihrer neuen "Smart xxx-Anlage" wer für Kosten (bessere Abschirmung oder Gerätetausch) einsteht, wenn solche Störungen auftreten.

Vorteile der MK 2.0:
Je nach individueller Anbindung einer Endstelle (Standard Femto-Zelle): max. einige mtr. Luftstrecke in den eigenen 4-Wänden) plus Kabelstrecke zur nächsten Versorgungszentrale ergeben sich für alle drei Fälle erheblich geringere Wahrscheinlichkeiten für Ausfälle, Störungen und ungewolltes Sharing ;-) von Bandbreite und Inhalten.



Schnell heißt hier "hohe Bandbreite und niedrige Latenzzeiten" In beiden Disziplinen ist die Glasfaser amtierender Weltmeister!.

Vorteile der MK 2.0:
Sie sind damit nicht abhängig von den Unwägbarkeiten einer drahtlosen Verbindung.
Jeder, der mit Smartphone, Surf-stick oder Laptop viel unterwegs arbeitet, weiß, dass dann Qualität und Geschwindigeit sehr unterschiedlich sind. Abhängig ist dies von:
• • der Distanz zur Basis und Hindernissen auf der Luftstrecke dorthin,
• • dem Frequenzband, dass man gerade benutzt,
• • der Leistungsfähigkeit der Zellanbindung (also mit wie vielen Nutzern man die Summendatenrate die Zelle gerade teilen muss).












heißt für die hier vorgestellte Version MK2.0 auf Grund der geringen Luftstrecken (indoor ca. 1-10m, outdoor (je nach Umbau-Fortschritt ca. 200-2000m, Tendenz: fallend)) Absenkungen der Sendeleistung um mehrere Zehnerpotenzen.
Dies ermöglicht
• • indoor einen Vorsorgewert von max. 10 µW/qm
• • outdoor einen Vorsorgewert in ähnlicher Größenordnung, der sich je nach Umbaustadium (ebenfalls durch Verringerung der Zellgrößen) immer homogener gestalten wird.
Natürlich gehören endlich auch dazu: Vorsorge, Aufklärung, TüV-ähnliche Überwachung und ALARA-Regeln, sowie unabhängige Forschung zur Klärung und Minimierung der verbliebenen Gesundheitsrisiken


Vorteile:
Jede elektrohypersensible Person (EHS)hat jetzt automatisch eine „saubere“ Wohnung und wird outdoor max. mit dem Vorsorgewert bestrahlt. (Bei extrem empfindlichen EHS ist dann immer noch durch Abschirmmaßnahmen an den Außenwänden ihrer Wohnung eine weitere Absenkung der EMF um 2-3 Zehnerpotenzen möglich).




"Multimedia", die krönende Eigenschaft heutiger mobiler Kommunikationsendgeräte muss natürlich auch für die gesamte Netzstruktur gelten. Aus dem bisher Gesagten ist zu entnehmen, dass
• • Multimedia-Kommunikation sowohl hohe Bandbreiten wie auch geringe Lantenzzeiten erfordert, Dies ist bei Infrastruktur der MK 2.0 auf Basis von Glasfaserkabeln gegeben.
• • Auch die qualitativ hochwertige Live-Sprachübertragung ist gelöst und kann durch Serienproduktion entsprechender mobiler Endgeräte und Transportmechanismen gewährleistet werden. Lediglich mit der Standardisierung / Normung und Kostenabrechnung entlang der weiterleitenden Mbf-Betreiber hapert es noch ein wenig.

Vorteil:
dieser einheitliche Transport der MK2.0 ist mit den heutigen Protokollen und Normungen für die verschiedenen 2G-/3G- und 4G-Netzwerke aus historischen und technischen Gründen nicht ausreichend gegeben. Die Folge ist, dass heute ein - während einer LTE-Multimedia-Session eintreffendes - Telefongespräch den Rückfall in eine G2/G3-Session auslöst.




"Kontrollierbare Femto-Zellen"
heißt:
• • Die Verantwortlichen für eine Femto-Zelle können aus beliebigen Gründen zeitliche, inhaltliche und personenabhängige Begrenzungen und Filter einführen. Dadurch wird das große und sensible Thema: "Kinder- und Jugendfürsorge" für die MK im häuslichen Bereich sehr individuell, wirkungsvoll und einfach gehandhabt werden.
• • Sie können in Ihrer Femtozelle nicht nur Einschränkungen bzw. Filter setzen, Sie können bei zukünftigen Basisstationen davon ausgehen, dass diese überhaupt nur dann senden (EMF produzieren), wenn irgendein Dienst aktiviert wird z.B.: Anruf kommt rein/ geht raus, Sie wollen im Internet surfen oder sie wollen einen Film im TV sehen.